WER und WAS wird in 2015 gefördert?

An dieser Stelle übernehmen wir den Inhalt der Webseite des BMWi, die zur Energieberatung und -förderung für Unternehmen die folgenden Ausführungen macht:

Energieberatung im Mittelstand

Link auf die Webseite vom BMWiDas Programm "Energieberatung Mittelstand" des BMWi, das vom BAFA durchgeführt wird, trägt zur Erschließung von Energieeinsparpotenzialen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei. Die Beratung hat konkrete Vorschläge für wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zum Ergebnis. ... Bis zu 80 Prozent der Kosten sind förderfähig.

Auch die qualifizierte Begleitung bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Effizienzmaßnahmen durch den Energieberater kann mitgefördert werden. Zur Umsetzung der erfassten Energieeinsparpotenziale können Sie Zuschüsse aus dem Förderprogramm für Querschnittstechnologien beim BAFA oder zinsgünstige Darlehen für energieeinsparende Investitionen aus dem Energieeffizienzprogramm der KfW in Anspruch nehmen.

In den Jahren 2008 - 2013 wurden im Rahmen des Programms etwa 17.000 Unternehmen beraten. Die Beratungen haben zu Investitionen in Höhe von 0,7 bis 1,4 Milliarden Euro und zu Energieeinsparungen von 1,5 bis 2,7 Terrawattstunden geführt. Jeder öffentlich finanzierte Euro bewirkte 16 bis 29 Euro an privaten Investitionen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des BAFA.

Größere Anreize bei der Förderung seit dem 1. Januar 2015

Die neue Richtlinie (PDF: 138 KB), die am 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist, setzt größere Anreize: Nicht nur für eine qualifizierte Beratung, sondern auch für fachmännische Hilfe bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen. Durch höhere Zuschüsse sollen die Anzahl der durchgeführten Energieberatungen und vor allem die Investitionen in effiziente Technologien in KMU weiter voran gebracht werden. Dadurch werden Unternehmen noch umfassender als bisher in die Lage versetzt, durch Investitionen in Energieeffizienz Energiekosten zu sparen.

Der Zuschusshöchstbetrag wurde auf 8.000 Euro angehoben. Erstmals kann auch eine Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen durch den Energieberater sowie ein Konzept zur Nutzung von Abwärme gefördert werden. Kleine Unternehmen mit weniger als 10.000 Euro Energiekosten erhalten ein gefördertes Beratungsangebot mit einem Höchstbetrag von 800 Euro.

Um einen höheren Beratungsstandard sicherzustellen, werden nur noch Energieberatungen gefördert, die den Anforderungen an "Audits" in der EU-Energieeffizienzrichtlinie entsprechen. Die Durchführung liegt nicht mehr bei der KfW, sondern beim BAFA, wo online ein Antrag gestellt werden kann.

Hinweis: hier gemachte Angaben basieren auf Informationen, die Ende April 2015 zur Verfügung standen - es ist möglich, dass der Gesetzgeber Inhalte des EDL-G oder deren Durchführungsverordnungen modifiziert; somit haben diese Informationen unverbindlichen Charakter!