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BELEUCHTUNGSSTÄRKE

Die Beleuchtungsstärke E wird in Lux (lx) angegeben und ist das Verhältnis zwischen dem Nutzlichtstrom und der beleuchteten Fläche. Die Beleuchtungsstärke beträgt 1lx, wenn ein Nutzlichtstrom von einem Lumen auf eine Fläche von 1m² gleichmäßig auftrifft.
Die Beleuchtungsstärke ist jedoch kein Maß für die Helligkeit, da sie lediglich die Dichte der auf eine Fläche auftreffenden Lichtstrahlung angibt. In der Praxis wird die Beleuchtungsstärke jedoch oft hilfsweise als „Helligkeitsbegriff“ genutzt.
Die Beleuchtungsstärke kann mit relativ preiswerten Messgeräten (Beleuchtungsstärkemesser) ermittelt werden. Aus den einzelnen Messwerten wird dann die mittlere Beleuchtungsstärke errechnet, die als Grundlage für weitere lichttechnische Berechnungen dient.
Formel: E = Nutzlichtstrom[Lumen] / Fläche [m²]
 

CE-Kennzeichnung

Das CE-Symbol ist kein Sicherheitsprüfzeichen wie VDE-, ENEC- oder GS-Zeichen. Es wird von den Herstellern in Eigenverantwortung angebracht - auf dem Produkt oder auf der Verpackung - und richtet sich an die Behörden, die für die Überwachung bestimmter Richtlinien der Europäischen Union zuständig sind. Ein ausschließlich mit dem CE-Symbol gekennzeichnetes Erzeugnis wurde also von keiner anerkannten Prüfstelle getestet.
 

   

ENEC-Zeichen

ENEC prüfzeichen logoENEC-Zeichen - ENEC steht für European Norms Electricial Certification und ist das europäische Konformitätszeichen. Geräte, die mit diesem Zeichen gekennzeichnet sind, entsprechen den europäischen Sicherheitsnormen. Das Prüfzeichen wird, im Gegensatz zum CE- Kennzeichen, von einer unabhängigen Institution vergeben. Diese prüfen auch die Fertigung entsprechender Produkte und gewährleisten so einen gleich bleibenden Standard bzw. die Konformität des Produktes. In Deutschland wird das ENEC-Zeichen u.a. vom VDE vergeben.
 

EVG

EVG ist die Abkürzung für Elektronisches Vorschaltgerät. EVG und dimmbare EVG werden immer häufiger anstatt konventioneller oder verlustarmer Vorschaltgeräte eingesetzt. Sie sparen Energie und haben diese Vorteile: höhere Lichtausbeute der Lampen, flackerfreier Sofortstart, längere Lampenlebensdauer, automatische Abschaltung defekter Lampen.
 

FARBTEMPERATUR

Die Farbtemperatur gibt den Farbeindruck bzw. die „Tönung“ des Lichts wieder. Als Grundlage für die Farbtemperatur wird die absolute Temperatur eines zum Glühen gebrachten schwarzen Körpers in der Einheit Kelvin [K] genommen.
Eine herkömmliche Kerze z.B. hat eine sehr warme Lichtfarbe. Die Farbtemperatur beträgt ca. 1500 Kelvin. Eine herkömmliche Glühlampe mit einer Leistung von 40W hat beispielsweise eine Farbtemperatur von ca. 2800 K. Herkömmliche Halogenlampen haben eine Farbtemperatur von 3500 K. Je höher also in diesem Spektrum die Farbtemperatur ist, desto weißer wird das Licht.
LED Lampen in der Lichtfarbe warm-weiß befinden sich daher größtenteils im Bereich von 2800k bis ca. 3500K. Angenehm weiße LED Lampen werden im Bereich von 3500 bis ca. 4500K angeboten. Diese Lichtfarbe ist sehr angenehm und eignet sich sehr gut als Ersatz für z.B. herkömmliche Halogenlampen. Das Licht der LED Lampen mit über 5500K wirken dagegen schon sehr kalt. Die Lichtfarbe geht leicht ins bläuliche über. Die genaue Einteilung der Farbtemperaturen finden Sie hier:
 
Lichtfarbe warm-weiß: Farbtemperatur unter 3300 Kelvin
Lichtfarbe weiß: Farbtemperatur zwischen 3300 Kelvin und 5300 Kelvin
Lichtfarbe tageslichtweiß: Farbtemperatur über 5300 Kelvin
 
Die Lichtfarbe des Lichtes wirkt auch unterschiedlich auf den Menschen. Daher sollte die Lichtfarbe stets für den jeweiligen Anwendungsbereich geeignet sein. Ein „kaltes Licht“ (4000 K - 8000 K) beispielsweise wirkt ermunternd / belebend und eignet sich daher für Arbeitsplätze. Ein „warmes Licht“ wirkt auf den Menschen eher gemütlich und sollte daher in Wohn- und Schlafräumen zum Einsatz kommen.