DIN EN 16247 - Wer und was wird gefördert?

WER und WAS wird in 2015 gefördert?

An dieser Stelle übernehmen wir den Inhalt der Webseite des BMWi, die zur Energieberatung und -förderung für Unternehmen die folgenden Ausführungen macht:

Energieberatung im Mittelstand

Link auf die Webseite vom BMWiDas Programm "Energieberatung Mittelstand" des BMWi, das vom BAFA durchgeführt wird, trägt zur Erschließung von Energieeinsparpotenzialen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei. Die Beratung hat konkrete Vorschläge für wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zum Ergebnis. ... Bis zu 80 Prozent der Kosten sind förderfähig.

Auch die qualifizierte Begleitung bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Effizienzmaßnahmen durch den Energieberater kann mitgefördert werden. Zur Umsetzung der erfassten Energieeinsparpotenziale können Sie Zuschüsse aus dem Förderprogramm für Querschnittstechnologien beim BAFA oder zinsgünstige Darlehen für energieeinsparende Investitionen aus dem Energieeffizienzprogramm der KfW in Anspruch nehmen.

In den Jahren 2008 - 2013 wurden im Rahmen des Programms etwa 17.000 Unternehmen beraten. Die Beratungen haben zu Investitionen in Höhe von 0,7 bis 1,4 Milliarden Euro und zu Energieeinsparungen von 1,5 bis 2,7 Terrawattstunden geführt. Jeder öffentlich finanzierte Euro bewirkte 16 bis 29 Euro an privaten Investitionen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des BAFA.

Größere Anreize bei der Förderung seit dem 1. Januar 2015

Die neue Richtlinie (PDF: 138 KB), die am 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist, setzt größere Anreize: Nicht nur für eine qualifizierte Beratung, sondern auch für fachmännische Hilfe bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen. Durch höhere Zuschüsse sollen die Anzahl der durchgeführten Energieberatungen und vor allem die Investitionen in effiziente Technologien in KMU weiter voran gebracht werden. Dadurch werden Unternehmen noch umfassender als bisher in die Lage versetzt, durch Investitionen in Energieeffizienz Energiekosten zu sparen.

Der Zuschusshöchstbetrag wurde auf 8.000 Euro angehoben. Erstmals kann auch eine Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen durch den Energieberater sowie ein Konzept zur Nutzung von Abwärme gefördert werden. Kleine Unternehmen mit weniger als 10.000 Euro Energiekosten erhalten ein gefördertes Beratungsangebot mit einem Höchstbetrag von 800 Euro.

Um einen höheren Beratungsstandard sicherzustellen, werden nur noch Energieberatungen gefördert, die den Anforderungen an "Audits" in der EU-Energieeffizienzrichtlinie entsprechen. Die Durchführung liegt nicht mehr bei der KfW, sondern beim BAFA, wo online ein Antrag gestellt werden kann.

 

WER ist vom Energiedienstleistungsgesetz betroffen?

Das EDL-Gesetz betrifft alle Unternehmen die nicht unter die europäische Definition von KMU-Unternehmen fallen (SME-Definition der EU-Kommission)

Wenn eines der nachfolgenden Kriterien zutrifft, handelt es sich nicht um ein KMU und dieses Unternehmen ist folglich von dem EDL-Gesetz betroffen:

  • Unternehmen, die mehr als 250 Mitarbeiter beschäftigen,
  • Unternehmen, die einen Jahresumsatz von mehr als 50 Mio. Euro erwirtschaften oder
  • Unternehmen, die eine Bilanzsumme von mehr als 43 Mio. Euro ausweisen

WICHTIG: Die Regelungen der EU-Energieeffizienzrichtlinie (resultierend auch die Novelle des EDL-G) gelten für alle Branchen. Sie betreffen daher nicht nur das produzierende Gewerbe sondern nun auch diese Unternehmen:

  • Handelsunternehmen
  • Bankenwirtschaft
  • Tourismusbranche
  • Versicherungsbranche
  • Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen, Seniorenwohnheime
  • Universitäten,
  • öffentliche Einrichtungen,
  • religiöse, weltanschauliche und / oder gemeinnützige Organisationen
  • weitere, nicht-produzierende Unternehmen

Das gilt unabhängig von ihrer Rechtsform und auch vom Umfang ihrer wirtschaftlichen Tätigkeit; auch Nicht-KMU ohne Gewinnerzielungsabsicht sind demnach in der Auditierungs-Pflicht. 

KMU im Konzernverbund

Aufgabenliste DIN 16247 definierenDie Pflicht zur Durchführung des Energieaudits gilt auch für KMU im Konzernverbund oder mit Unternehmensbeteiligungen (Partner- und Verbundunternehmen außerhalb und innerhalb der Europäischen Union (also auch vor- und nachgelagerte Beteiligungen)), die mehr als 25 Prozent der Stimmrechte oder des Kapitals am anderen Unternehmen halten oder an denen eben jene Anteile gehalten werden. Damit werden diese Unternehmen als Nicht-KMU angesehen.

Öffentliche Unternehmen

Öffentliche Unternehmen oder Unternehmen mit kommunalen Beteiligungen werden - unabhängig von ihrer Größe bzw. von ihrem Jahresumsatz - grundsätzlich als Nicht-KMU gewertet, wenn mindestens 25 Prozent ihres Kapitals oder ihrer Stimmrechte von einer oder mehreren öffentlichen Stellen oder Körperschaften des öffentlichen Rechts kontrolliert werden. Dies betrifft somit viele Stadtwerke und / oder regionale Energieversorger.

weiter > WAS MUSS GETAN WERDEN?

Hinweis: hier gemachte Angaben basieren auf Informationen, die Ende April 2015 zur Verfügung standen - es ist möglich, dass der Gesetzgeber Inhalte des EDL-G oder deren Durchführungsverordnungen modifiziert; somit haben diese Informationen unverbindlichen Charakter!

DIN EN 16247 - Infobrief von C3CONSULT

C3CONSULT Infobrief zur DIN EN 16.247

Sie wollen die wichtigen Stichpunkte bei sich im Hause weitergeben, möchten eine Kollegin oder einen Kollegen bei sich im Hause mit den notwendigen Informationen versorgen?

Dann geben Sie doch einfach unseren Infobrief »Antworten auf wesentliche Fragen... Energieaudit für Unternehmen gemäß DIN EN 16247« weiter. Sie erhalten die PDF-Datei kostenfrei und unverbindlich auf Anfrage - senden Sie uns einfach eine eMail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder nutzen Sie unser Kontaktformular - Stichwort Infobrief DIN 16247

Infobrief zur DIN 16247-1Gern stehen wir Ihnen telefonisch zu den üblichen Bürozeiten zur Verfügung und beantworten Ihre ersten Fragen zur praktischen Durchführung eines Audits, aber auch zur alternativen Durchführung einer DIN 50.001 Zertifizierung mit Einführung eines EnMS / Energie-Managementsystemes.

Die Praxis zeigt, dass der Schritt zur DIN 50.001 Zertifizierung die langfristig bessere Entscheidung darstellt und nicht selten kostengünstiger ist, als ein Audit nach DIN EN 16.247.

Darüber hinaus empfehlen wir die FAQ-Liste des BAFA. Die Audits müssen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausführkontrolle ab Dezember eingereicht werden - die zuständige Fachabteilung hat eine ausführliche Frage-Antworten-Liste zusammen gestellt, die Sie unter diesem Link finden:  FAQ-Liste BAFA

TIPP: Auf den Webseiten vom BAFA finden Sie Informationsbroschüren rund um das Thema Energieberatung in Industrie und Gewerbe, über das technische Prozedere, über die Möglichkeiten zur Beantragung von Zuschussmitteln usw. 

Linkliste beim BAFA
Energieberatung Mittelstand - Übersicht und Hauptnavigation 
PDF zum Download - Allgemeine Hinweise zum Förderverfahren 
PDF zum Download - Richtlinie für Förderzuschüsse ab 2015
PDF zum Download - Systemische Optimierung 
PDF zum Download - Checkliste zur Antragstellung

SO kann C3Consult helfen.

So kann C3CONSULT bei der Umsetzung von DIN EN 16.247 oder DIN EN 50.001 helfen

Wenn Sie weitere Informationen zur Umsetzung der DIN EN 16247 benötigen, sprechen Sie uns gern an. Unter Telefon 030 / 367 367 69 sind wir zu den üblichen Bürozeiten erreichbar - über die eMail efficiency(at)C3Consult.de erreichen Sie uns ebenfalls und können Fragen zum Thema stellen. Oder nutzen Sie einfach das Kontaktformular auf unserer Webseite 

Informationsbroschüre vom BAFASeit Jahren arbeitet C3CONSULT erfolgreich mit Ingenieur- und Planungsbüros im Netzwerk zusammen, die wir aus verschiedenen Projekten als Kooperationspartner kennen. Diese Spezialisten, die beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und / oder der KfW-BANK als Fachberater gelistet sind, sind für die Durchführung von Energieaudits zugelassen und verfügen über entsprechende Projekterfahrung. 

Wir empfehlen unsere Partner gern weiter und nehmen im ersten Schritt die Kenndaten auf, die bei einer Einschätzung der Ist-Situation des Unternehmens hilfreich sind. Dabei berücksichtigen wir natürlich, dass sich der Standort dieser Fachingenieure in der Nähe Ihres Unternehmens befindet, damit eine effiziente Begleitung im Projekt sicher gestellt ist.

TIPP: Auf den Webseiten vom BAFA finden Sie Informationsbroschüren rund um das Thema Energieberatung in Industrie und Gewerbe, über das technische Prozedere, über die Möglichkeiten zur Beantragung von Zuschussmitteln usw. 
Linkliste beim BAFA
Energieberatung Mittelstand - Übersicht und Hauptnavigation 
PDF zum Download - Allgemeine Hinweise zum Förderverfahren 
PDF zum Download - Richtlinie für Förderzuschüsse ab 2015
PDF zum Download - Systemische Optimierung 
PDF zum Download - Checkliste zur Antragstellung

WER und WAS wird gefördert?

WER und WAS wird in 2015 gefördert?

An dieser Stelle übernehmen wir den Inhalt der Webseite des BMWi, die zur Energieberatung und -förderung für Unternehmen die folgenden Ausführungen macht:

Energieberatung im Mittelstand

Link auf die Webseite vom BMWiDas Programm "Energieberatung Mittelstand" des BMWi, das vom BAFA durchgeführt wird, trägt zur Erschließung von Energieeinsparpotenzialen in kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) bei. Die Beratung hat konkrete Vorschläge für wirtschaftlich sinnvolle Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz zum Ergebnis. ... Bis zu 80 Prozent der Kosten sind förderfähig.

Auch die qualifizierte Begleitung bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Effizienzmaßnahmen durch den Energieberater kann mitgefördert werden. Zur Umsetzung der erfassten Energieeinsparpotenziale können Sie Zuschüsse aus dem Förderprogramm für Querschnittstechnologien beim BAFA oder zinsgünstige Darlehen für energieeinsparende Investitionen aus dem Energieeffizienzprogramm der KfW in Anspruch nehmen.

In den Jahren 2008 - 2013 wurden im Rahmen des Programms etwa 17.000 Unternehmen beraten. Die Beratungen haben zu Investitionen in Höhe von 0,7 bis 1,4 Milliarden Euro und zu Energieeinsparungen von 1,5 bis 2,7 Terrawattstunden geführt. Jeder öffentlich finanzierte Euro bewirkte 16 bis 29 Euro an privaten Investitionen.

Weiterführende Informationen finden Sie auf den Seiten des BAFA.

Größere Anreize bei der Förderung seit dem 1. Januar 2015

Die neue Richtlinie (PDF: 138 KB), die am 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist, setzt größere Anreize: Nicht nur für eine qualifizierte Beratung, sondern auch für fachmännische Hilfe bei der Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen. Durch höhere Zuschüsse sollen die Anzahl der durchgeführten Energieberatungen und vor allem die Investitionen in effiziente Technologien in KMU weiter voran gebracht werden. Dadurch werden Unternehmen noch umfassender als bisher in die Lage versetzt, durch Investitionen in Energieeffizienz Energiekosten zu sparen.

Der Zuschusshöchstbetrag wurde auf 8.000 Euro angehoben. Erstmals kann auch eine Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen durch den Energieberater sowie ein Konzept zur Nutzung von Abwärme gefördert werden. Kleine Unternehmen mit weniger als 10.000 Euro Energiekosten erhalten ein gefördertes Beratungsangebot mit einem Höchstbetrag von 800 Euro.

Um einen höheren Beratungsstandard sicherzustellen, werden nur noch Energieberatungen gefördert, die den Anforderungen an "Audits" in der EU-Energieeffizienzrichtlinie entsprechen. Die Durchführung liegt nicht mehr bei der KfW, sondern beim BAFA, wo online ein Antrag gestellt werden kann.

Hinweis: hier gemachte Angaben basieren auf Informationen, die Ende April 2015 zur Verfügung standen - es ist möglich, dass der Gesetzgeber Inhalte des EDL-G oder deren Durchführungsverordnungen modifiziert; somit haben diese Informationen unverbindlichen Charakter!